Medienkompetenz
Mediennutzungsvertrag und Jugendschutzfilter: So bereiten Sie Ihr Kind auf den Umgang mit dem eigenen Smartphone vor.
Mediennutzungsvertrag
Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, wie, wann und wofür es das Gerät nutzen darf. Sie können zum Beispiel gemeinsam einen Mediennutzungsvertrag aufsetzen und die Regeln schriftlich festhalten.
Sie als Eltern können mit gutem Beispiel vorangehen und Ihre eigene Bildschirmzeit ebenfalls begrenzen. Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Kind entscheiden, dass beim Essen kein Smartphone genutzt werden darf, dann sollte diese Regel natürlich für alle Familienmitglieder gelten. Die Nutzungszeit und die Verfügbarkeit von Apps lassen sich aber auch direkt über das Smartphone begrenzen.
Smarter Start ab 14
In der Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ vernetzen sich Eltern an Münchner Grundschulen und weiterführenden Schulen, die mit dem Smartphone für ihr Kind noch warten wollen. Eltern tauschen praktische Tipps aus und und stärken sich gegenseitig den Rücken.
Ein zehnjähriges Kind muss erst noch lernen, Werbung von echten und neutralen Informationen zu unterscheiden. Es kann die Verlockungen der Werbebranche nicht von ganz allein durchschauen. Dazu benötigt das Kind Sie als Eltern, um sich gemeinsam und kritisch Inhalte anzuschauen. Infomieren Sie sich daher genau, wie Sie Ihre Daten und die Ihres Kindes gut schützen können.
Empfehlenswerte Apps und Spiele für Kinder finden Sie unter:
Jugendschutzfilter: Sicher online unterwegs
Durch Jugendschutzfilter lässt sich zum Beispiel festlegen, dass nur bestimmte Apps mit einer gewissen Altersfreigabe heruntergeladen werden können, und auch die Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google oder YouTube lassen sich kindgerecht bestimmen. Wie das genau funktioniert und welche Einstellungen bei welchen Geräten sinnvoll sein können, lesen Sie unter: